AUGENHÖHEpflege camp * 10.03.2017 * Berlin

Guten Morgen…

Heute ist ein wunderschöner Tag!
Wir haben nicht nur den Bescheid über die Zulassung für die Abrechnung mit den Pflegekassen erhalten –
Care4Me. Der ambulante Pflegedienst für selbstbestimmte Menschen rockt.  🙂 Juhu!

Sondern es gibt gleich noch eine gute Nachricht:

Das nächste Treffen von Menschen, die ambulante Pflege bewegen und solchen, die sich davon inspirieren lassen wollen, steht ins Haus:

für den 10.03.2017 haben wir das betahaus in Berlin gebucht und freuen uns auf interessierte Gäste.

hier gibt es eine genauere Beschreibung…

es steht auch schon in XING…

und in facebook…

Hier finden sich auch schon ein paar Namen und sichtbare Profile von TeilGeber*innen, die uns an diesem Tag mit ihren Fragen, Erfahrungen und Ideen, mit ihrer anWESENHEIT beschenken.
Meine Bitte an alle Interessierten: bitte auf die entsprechenden Buttons klicken, damit wir Sie/Dich auch sehen können.

Es werden Menschen da sein, mit denen Sie über bereits erprobte Wege sprechen können und ebenso auf Experten treffen, die gemeinsam vorausschauend neue Wege entwickeln wollen, um gemeinsam Lösungen zu finden, für ein Thema das uns alle betrifft.
Dem vielstrapazierten PflegeFachKräfteMangelSzenario, das immer wieder dekliniert wird, wollen wir mit klarem weiten offenen Blick begegnen.

Es wird Vorführungen mit Anwendungen geben und auch Demos zum mitmachen und selbst praktisch ausprobieren.

Ich lade Dich/Sie von Herzen ein, die Bewegung mit Energie zu befeuern und gleich die Anmeldung zu besuchen…
Anmeldeschluß ist am 28.02.2017  (Wir können viel besser planen, wenn wir wissen, wie viele Menschen wir tatsächlich erwarten dürfen.)

Wir freuen uns ganz besonders, wenn diese Nachricht an interessierte Kolleg*innen, Freund*innen, Nachbar*innen, Bekannte und Verwandte weiter geleitet wird.
Sie sollten etwas mit (ambulanter) Pflege zu tun haben und/oder sich für AUGENHÖHE und die Arbeit in Selbstorganisation begeistern.
Danke…

Ich freue mich sehr auf diesen Tag und möglichst viele tolle Gäste!

Herzliche Grüße, Uta Kirchner

PS: Wer unser Poster bei sich aufhängen und Karten verteilen möchte, meldet sich bitte direkt bei uns. Kommt dann per Post…

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Noch vor Jahresende…

In den letzten Wochen des Jahres 2016 hat mein Herzprojekt Care4Me * Ambulante Pflege für selbstbestimmte Menschen * noch richtig Fahrt aufgenommen. Wir haben die Zulassung zur Abrechnung mit den Pflegekassen beantragt, sind öffentlich sichtbar geworden und hatten ein erstes Treffen mit wunderbaren Menschen, die gerne mit uns daran arbeiten wolllen, daß der gelebte Pflegealltag in der ambulanten Betreuung sich nachhaltig verbessert.

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AUGENHÖHEpflege: Unter neuer Flagge…

Das erste Raumgeber*innen Treffen ist gestern zu Ende gegangen…

Wir haben mit großer Freude bekannte Gesichter wieder gesehen, neue in unserem Kreis begrüßt, kennengelernt und gerne aufgenommen.  Die Zeit verging im Flug, denn es gab viele Fragen und dichte Gespräche: Wie kann Pflege auf AUGENHÖHE gelingen? Was bedeutet das überhaupt und wie komme ich mit den Menschen in meiner Einrichtung dort hin? Wo bekomme ich Pflegekräfte her, die auch auf AUGENHÖHE arbeiten wollen?

Die Offenheit und Ehrlichkeit, mit denen besonders die schwierigen Themen des Alltags in der ambulanten Pflege angesprochen wurden, war herzerfrischend und wunderbar. Der Austausch war unendlich wertvoll und ergebnisreich. Viele neue Kontakte, die sowohl der regionalen Vernetzung dienen, als auch der konkreten inhaltlichen Zusammenarbeit, sind geknüpft worden. Auch das Bewußtsein, einen wunderschönen Beruf zu haben, der uns zwar täglich fordert, aber immer wieder auch so viel Sinn und Erfüllung gibt, hat genügend Raum gefunden.

Vielen Dank an alle Unternehmer*innen, Geschäftsführer*innen und Inhaber*innen, die mit ihren geschätzten Begleiter*innen aus dem Schwarzwald, aus Düsseldorf, aus Müchen, Frankfurt, Eltville am Rhein, Meldorf, Brunsbüttel, Rathenow und aus Berlin für zwei Tage zusammengekommen sind, um sich unter Gleichgesinnten auszutauschen.

Weiter gehts jetzt mit der Entwicklung der gemeinsamen Plattform: Pflege auf Augenhöhe. Hier wollen wir uns nicht nur miteinander verbinden, sondern auch uns zu konkreten Themen weiter und tiefergehend austauschen, uns auf dem Weg gegenseitig begleiten, bei konkreten Fragen unterstützen und in der Welt sichbar werden. Wir wollen die Möglicheit schaffen, daß Menschen, die in der gleichen Haltung in der Pflegewelt unterwegs sind, uns finden und mit uns gehen. Pflegefachkräfte welcome.

Der nächste Termin ist bereits geplant: das AUGENHÖHEpflege Camp in Berlin am 10.03.2017. Weiter lesen…

Wenn Du diesen Text liest, Dich angesprochen fühlst und gerne mitarbeiten möchtest, melde Dich einfach.  In unserer Runde ist noch Platz.

Für jetzt: nur noch ein paar Eindrücke… die wunderschönen Räumen von MEEET Mitte haben ihre inspirierende Wirkung nicht verfehlt.

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Meditation & Sommerfrische…

Heute möchte ich nur ein paar Eindrücke von der Breitenteicher Mühle teilen… Dort hin ziehe ich mich regelmäßig zur Meditation und zum Batterien aufladen zurück.

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Das erste Treffen: BUURTZORG in Deutschland…

Heute ist der große Tag. Ich bin schon ein wenig aufgeregt…

Es haben sich 25  interessierte und engagierte Menschen angemeldet. Viele weitere konnten aus terminlichen Gründen nicht dabei sein. Der Kreis der „vom BUURTZORG-Virus Infizierten“ wächst stetig. Dank der neuen Seite sind wir inzwischen auch selbst und direkt im WWW sehr gut auffindbar.

Parallel dazu gibt es auch schon eine Reihe von Pflegediensten, die bereits mit dem Umbau ihrer Strukturen hin zu Arbeiten auf Augenhöhe begonnen haben. In Kürze wird es auch erste Begegnungsmöglichkeiten und Austausch für die Pflegedienste selbst geben. Wir arbeiten schon an einem passenden Format…

...jedem Anfang wohnt ein Zauber inne ©pixabay

…jedem Anfang wohnt ein Zauber inne ©pixabay

Heute Abend treffen wir uns zum ersten Mal in der Zunftwirtschaft in Berlin-Moabit um uns kennenzulernen und um zu schauen, wer in das Pojekt was genau einbringen kann und möchte, wer was erreichen will und mit welchem Hintergrund wir mit dem Thema unterwegs sind.

Ganz spontan haben sich auch zwei Gäste aus Holland angemeldet. Gertje van Roessel ist eine Mitstreiterin der ersten Stunde von Jos de Blok in Almelo. Sie hat jahrelang neue Hauskrankenpflege-Teams beim Start in die Selbstorganisation begleitet und ist jetzt für die internationalen Vorhaben bei BUURTZORG verantwortlich. Sie wird ganz sicher gerne eine kleine Präsentation geben und steht auf jeden Fall für Fragen zur Arbeitsweise zur Verfügung.

Für den Samstag haben wir nicht viel vorgeplant, um dem, was entstehen möchte, Raum zu geben. Das ist gelebte Selbstorganisation.

Ich freue mich sehr auf die Begegnung: auf die Neuen und auch auf das Wiedersehen mit bekannten Gesichtern. Ich wünsche mir Menschen mit offenen Augen, Ohren und Herzen, die bereit sind, einen neuen Weg zu gehen.

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Drachenyoga…

Lebenskunst im Abendsonnenlicht…

Der Raum ist goldgeflutet, bevor die Gäste zur Buchlesung eintreffen.

Vielen Dank an Rahimo und Brigid Träube für die anregende und interessante Buchlesung.

Danke Anja Menneking für die Empfehlung…

Herzlichen Dank an alle Gäste und Mitwirkenden, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben.

Danke auch ganz besonders für die Spenden, die diesmal an das Projekt Stiftung HOUSE OF LIGHTS gegangen sind.

Mein spezielles Dankeschön geht an Anna Drechsler für die Fotos…

Bis bald…

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Inspiration… Leichtigkeit…

Wenn die Sonne sich noch unter einer dicken Wolkendecke versteckt, nehme ich eine Kanne Tee mit aufs Sofa und tue was mich glücklich macht:  Musik hören,  Träumen, schreiben, schöne Bilder finden, an meiner Web-Seite basteln.

Das habe ich gestern, am verregneten Sonntagnachmittag, auch gemacht.

Das Ergebnis ist ganz gut geworden… Schau einfach selbst.

Pusteblume ©Georg Kellner

Pusteblume ©Georg Kellner

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BUURTZORG in Deutschland…

Gemeinsam sind wir stärker.

Seitdem ich Ende 2015 Jos de Blok, den Gründer von BUURTZORG Holland kennengelernt habe, bin ich dabei, mit seiner Unterstützung im Hintergrund, zu versuchen, so viel wie möglich von der Arbeitsweise dieser ganz besonderen ambulanten Krankenpflege aus den Niederlanden hierher nach Deutschland zu holen.

Die neue Seite, die Plattform für alle am-BUURTZORG-Modell interessierten Menschen in Deutschland ist ab sofort bereit zum anschauen…

Vieles ist noch im Aufbau, aber es gibt eine Idee davon, was es werden soll…

www.buurtzorg-in-deutschland.org

Der erste Kennenlern-Termin steht, die Einladungen sind raus und die ersten Rückmeldungen zur Teilnahme sind auch schon eingetroffen.

Juhu! Es geht voran.

BUURTZORG in Berlin ©Anna Drechsler

BUURTZORG in Berlin
©Anna Drechsler

 

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Der Frühling zieht ein…

…und mit ihm eine Menge neuer Energie.

Frühlingsboten...

Frühlingsboten…

Gestern habe ich gemeinsam mit 9 weiteren wunderbaren Frauen bei der Gründerinnenzentrale in der Anklamer Strasse einen Gründerinnenworkshop besucht. Gemeinsam sind wir stärker. Wir werden uns in den nächsten Monaten regelmäßig treffen und uns gegenseitig den Rücken stärken. Einen Set gutes Handwerkszeug haben wir mit auf den Weg bekommen…

Mein herzlicher Dank geht an die tollen Frauen, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben und ganz besonders an die Veranstalterin.

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Zurück aus Almelo…

Regentropfen perlen an den Fensterscheiben.
Draussen fliegt grauer Himmel vorbei. Die kahlen Bäume glänzen.
Kaum zu glauben, dass Mitte Januar Felder so leuchtend grün sein können.

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Jos de Blok ©Emiel Muijderman

So leuchtend grün wie mein Herz…
Ich bin sitze im IC 145 von Amsterdam Centraal nach Berlin Ostbahnhof, beseelt von meinem Besuch in Almelo bei buurtzorg Niederlande.
Ich hatte  gestern nach einem langen Nachmittag mit sehr viel Inhalt (Danke, Gertje!) das große Vergnügen den Gründer Jos de Blok persönlich kennenzulernen.
Ab sofort übernehme ich gerne ehrenamtlich den Vorsitz für seinen Fan-Club!
Heute durfte ich unter fachkundiger Anleitung die dahinter liegende IT (Danke Geert!)  näher betrachten…

Das Erfolgsgeheimnis ist so verblüffend wie einfach: gib den berufenen Gemeindeschwestern ihre Berufung zurück und schau, dass alle Rahmenbedingungen erfüllt sind, dass das, was sie am Besten können und lieben, eigenständig und selbstverantwortlich tun dürfen.
Wenn sie nämlich mit ihrer Arbeit  glücklich sind, sind es auch die Patienten, deren Familien, die Angehörigen und die Gemeinschaft.

Jos de Blok ist es gelungen, in knapp 10 Jahren kleinere und größere Schritte zu gehen und dieses zu schaffen. Daß das nicht wirklich ein Spaziergang war, lässt sich erahnen… Der charmante Niederländer geht unaufgeregt und bodenständig damit um, dass er nicht nur die ambulante Pflege in den Niederlanden auf dem sanften Weg revolutioniert hat, sondern gerade scheinbar so unangestrengt dabei ist, die Pflegewelt international zu verändern. Belgien hat sein Modell schon, die japanischen Regierungsvertreter klopften vor ein paar Jahren an seine Tür – das Projekt buurtzorg Japan hat im vergangenen Jahr rasant an Fahrt aufgenommen – China, Thailand,  Australien, USA und das Vereinigte Königreich ergänzen die Liste der international laufenden Projekte.

In Deutschland gibt es bereits eine kleine Gruppe Interessierter, das erste gemeinsame Treffen in Berlin ist in Arbeit.

Und was ist jetzt DAS ANDERE genau?
Was genau macht den Unterschied zum Rest der Welt aus?

Jos sagt: „…Simplicity. And keep the focus on the outcome.“
Einfachheit. Und immer das Ergebnis im Auge behalten…

Nach zwei Tagen und sehr vielen Wörtern weiß ich, dass zwar Einfachheit ein goldener Schlüssel ist, aber auch, dass es ein paar mehr von diesen sehr einfachen Dingen braucht um die Welt so nachhaltig zu verändern…

Was bedeutet das konkret?

•    Kleine selbstorganisierende Teams von 10-12 gut ausgebildeten Mitarbeiter*innen.
•    Radikaler Abschied von hierarchischen Strukturen.
•    Ein Bewertungssystem (Omaha-System), das aufgrund dokumentierter (temporärer oder auch langfristiger) Besserung der  individuellen Pflegesituation den flexiblen Umgang mit Pflegezeit ermöglicht, d.h. auch die Reduzierung der Pflegestunden.
•    Radikaler Abschied von reiner Gewinnorientierung (siehe vorangegangenen Punkt) Pflege darf nicht mit dem schneller-weiter-höher-Blick auf Gewinnmaximierung geplant und durchgeführt werden.
•    Ein eigenes IT-System das zusätzlich zu den üblichen betriebswirtschaftlichen Funktionen eine spezielle Kommunikations-Plattform bietet, die von den Mitarbeiter*innen Hollandweit intensiv genutzt wird.
•    Die Preise werden als Stundensätze einmal jährlich mit den Krankenkassen und den anderen zahlenden Stellen ausgehandelt.

Die Entscheidungsgrundlage bei allen Überlegungen ist zunächst:
Alles soll so einfach sein wie möglich.
UND
Die Patienten und die Mitarbeiter*innen sollen gleichermaßen zufrieden sein.

Das geht.

Für mich ist klar, mit diesen Menschen möchte ich weiter gehen. Der Weg ist das Ziel. Ich freu mich drauf…

Nachtrag: für alle deren Englisch nicht so gut ist, hier ein Text in Deutscher Sprache aus der Schweizerischen Ärztezeitung (2015) …

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